Herzliche Einladung zum Interreligiösen Friedensgebet

 

am 11. September 2016

um 18.00 Uhr auf dem Pariser Platz

vor dem Brandenburger Tor

 

Wir gedenken der Opfer der Anschläge am 11. 9.2001 sowie

der nachfolgenden militärischen Auseinandersetzungen

und fragen, wie ein Heilen der Erinnerungen geschehen kann.

Wir beten für als Menschen aus verschiedenen Religionen gemeinsam für den Frieden in unserer Stadt, in diesem Land und in der Welt.

 

Friede sei mit Ihnen -Schalom- salam-namaste….

wünscht Ihnen und allen Menschen in dieser Stadt und Welt

 

Interreligiöse Friedensinitiative „Religionen auf dem Weg des Friedens“

Weitere Infos und Anfragen ggf. unter informationen@religionenaufdemwegdesfriedens.de

 

Dem Glauben Raum geben - als PDF

Die Publikation „Dem Glauben Raum geben – Religionen anhand von Gotteshäusern erklärt“ ist nun auch als PDF-Datei verfügbar. Anhand von Berliner Gotteshäusern erklären die Theologin Dr. Gerdi Nützel, der Politikwissenschaftler Dr. Thomas M. Schimmel und andere Autoren verschiedene Religionen plastisch anhand der Architektur und Einrichtung von Tempeln, Kirchen, Gemeinde- und Meditationshäusern sowie einer Synagoge und einer Moschee. In gedruckter Form ist die Publikation zu bestellen bei post@1219.eu oder über die Telefonnummer 030-510 577 73. Über eine Spende freut sich 1219 e.V.  (IBAN: DE 13 5109 1711 0080 1943 07).

Um “Dem Glauben Raum geben” downzuloaden (PDF, 1,1 MB) bitte hier klicken: 140920_GrueneReihe_112

 

Friedens-Stellungnahme der Menschen aus der interreligiösen Zusammenarbeit in Berlin

Mit großer Bestürzung nehmen wir als Angehörige verschiedener Religionsgemeinschaften in Berlin die Auswirkungen militärischer Gewalt in Syrien und im Irak, in Israel, Palästina und in der Ukraine wahr. Wir teilen mit unseren Geschwistern aus anderen Religionen und Ländern die Ängste um ihre Familien und Freunde. Wir trauern mit ihnen angesichts der massenhaften rücksichtslosen Zerstörung von Menschenleben. Gemeinsam unterstützen wir durch Beten, Hoffen und Handeln diejenigen, die sich für die Überwindung von Gewalt und für einen gerechten Frieden einsetzen. Wir bitten die in Berlin lebenden Menschen im alltäglichen Umgang und bei ihrem jeweiligen Engagement für ein Ende der Gewalt einzutreten, die religiöse Überzeugung, die unantastbare Menschenwürde und die Unversehrtheit Andersdenkender zu respektieren.  Die Beleidigung und Herabsetzung von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften ist für uns unakzeptabel.

Auf der Basis unserer guten Erfahrungen in der interreligiösen Zusammenarbeit in Berlin zum Beispiel im Rahmen des Berliner Forums der Religionen und der Langen Nacht der Religionen laden wir mit anderen interreligiösen Friedensinitiativen zum gemeinsamen Friedensgebet der Religionen am Sonntag, den 27. Juli, um 12.30 auf dem Petriplatz (Ecke Leipziger Straße/Breite Straße) ein, um ein Zeichen für Frieden, Toleranz und Gewaltlosigkeit zu setzen.

Berlin, 26. Juli 2014

 

UnterzeichnerInnen:

Dr. Gerdi Nützel (Interreligiöse Initiative „Religionen auf dem Weg des Friedens“), Dr. Thomas Schimmel ( 1219 Kultur- und Religionsdialog), Amrajeet Singh (Sikh-Gemeinde Berlin), Sarah Albrecht, Dr. Harbhajan Singh (Sikh-Gemeinde Berlin), Ranjit Kaur (Sikh-Gemeinde Berlin), Dr. Luv Singh (Sikh-Gemeinde Berlin), Gavrar Singh (Sikh-Gemeinde Berlin), Friederike Schinagl (Kunstplanbau), Dr. Andreas Götze (Landespfarrer für interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz), Jochen Fey, Katharina von Bremen, Petra-Beate Schildbach, Prof. Dr. Annette Kreutziger (Christliche Wissenschaft), Dr. Claudia Niemann (Gospel Gmbh), Manfred-Johannes Reher (Cherag im internationalen Sufiorden), Ruthhild Hockenjus (Werkstatt der Religionen und Weltanschauungen), Dr. Hans-Hermann Wilke (Werkstatt für Religionen und Weltanschauungen), Dr. Maria Diefenbach (Förderkreis Raum der Stille e.V.), Said Ahmed Arif (Imam der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Berlin), Peter Amsler und Susan Amsler-Parsia-Parsi (Bahai), Kevin Jessa (JUGA jung-gläubig-aktiv und Evangelische Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz), Lisa Rudova (JUGA und Bahai-Gemeinde Reinickendorf), Usch Schmitz und Kraft Wetzel (Agentur für spirituelle Veranstaltungen), Amill Gorgis (Syrisch-orthodoxe Gemeinde Berlin),Ulrike Eulert-Tadjbaksh, Brigitte Kanacher (Interkultureller Garten Wuhlheide), Betül Ulusoy (JUMA jung, muslimisch, aktiv), Houda El Messari (JUGA jung, gläubig, aktiv),Aliyeh Yegane (Baha i),Saeed Ghasemi (JUGA, Baha ´Reinickendorf), Karin Küstermann (Ökumenisches Forum Marzahn), Ernst-Gottfried Buntrock (Ökumenisches Forum Marzahn),Reinhard und Susanne Herbolte (Pax Christi Berlin), Dr. Volkmar Hirth, Pfr. Heinz Meixner, Pfarrerin Annette Sachse, Olaf Ruhl (Jüdische Lieder und Geschichten), Sabine Burgaleta (Bahaì Gemeinde Berlin), Pfr. Konrad Raiser (evang., ehemaliger Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen), Rev. Christopher Jage-Bowler (Anglikanische Gemeinde Berlin); Iman Reimann (Deutscher Muslimkreis Berlin), Thekla Hoffmann, Ursula und Christof Hardmeier, Hilmar Bartel, Regina Hansen, Veronika Ossenbach, Gisela Struppel, Katharina Weis, Doreto Cegla, Dorothea Haberfeld, Anne und Peter Goertze, Elisabeth Motte, Angelika Sitka, Alia Chemali_Khalifeh, Barbara Nagel, Theo Lorentz, Luitgard Demir, House of One - Drei Religionen ein Haus, Christine Kulke, Weniger, Kadir Sanci, Cornelia Dette, Dr. Klaus Roeber, Prof. Dr. Mazaffer Andac,

 

Rückmeldungen: nuetzelgerdi@web.de bzw. www.religionenaufdemwegdesfriedens.de/Kontakt

Friedenspostkarten zum Auftakt der Langen Nacht der Religionen am 6. September

Als interreligiöse Initiative „Religionen auf dem Weg des Friedens“ haben wir dazu eingeladen, rund um die Lange Nacht der Religionen am 6. September 2014  „Friedenspostkarten“ mit einem Friedensgruß aus den Religionen zu Menschen zu schicken, mit deren Ländern im Ersten Weltkrieg gekämpft wurde. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen am Mittag zu unserm Stand auf dem Gendarmenmarkt um Postkarten an Institutionen, Gruppen und Angehörige verschiedener Religionen zu schreiben und mit Texten und Bildern zu schildern, welche Aspekte des Ersten Weltkrieges aus unserer heutigen Perspektive für den Einsatz der Religionen für einen gerechten Frieden zu erinnern wichtig sind.


 

Friedenspostkarten statt Feldpostkarten. Religionen auf dem Weg des Friedens 1914-2014:
Auch prominente Vertreter der Religionen zogen 1914 mit Begeisterung und der Überzeugung, einen „heiligen Krieg“ zu kämpfen, auf den verschiedenen Seiten in den Ersten Weltkrieg. Feldgeistliche unterschiedlicher Religionen motivierten die Soldaten in den Grabenkämpfen, dass sie für eine gerechte Sache kämpfen. Gleichzeitig mahnten andere Stimmen aus den Religionen, dass Krieg nicht im Namen Gottes und der Religionen geführt werden dürfe.

Memory Berliner Gotteshäuser

Menschen spielen Memory Das Spiel im Einsatz

 

Erstmalig wurde das Memory-Spiel am Tag der Langen Nacht der Religionen 2013 in Berlin eingesetzt. In unmittelbarer Nähe eines Wochenmarktes waren Passantinnen und Passanten eingeladen, mitzuspielen. Die zumeist erwachsenen Spielerinnen und Spieler hatte großen Spaß mitzumachen und freuten sich, wenn sie Gottshäuser kannten oder wiederkannten. Am Rande des Spieles ergaben sich viele Gespräche über die Vielfalt der Religionen und die Frage von Toleranz und Akzeptanz in der deutschen Gesellschaft.

Das „Memory Berliner Gotteshäuser“ können Gemeinden, Initiativen und Gruppen für den Einsatz bei Gemeinde-, Stadtteil- oder Straßenfesten bei 1219 e.V. gerne ausleihen. Es besteht aus den 24 Spielkarten, einer Plane sowie einer Broschüre mit Hinweisen auf die dargestellten Gotteshäuser. Informationen können unter der Telefonnummer 030-510 577 73 oder unter der Email post@1219.eu erfragt werden.

 

Ein großes Memory-Spiel mit Fotos von Berliner Gotteshäusern auf Spielkarten in der Größe 40 cm x 40 cm hat die Initiative Religionen auf dem Weg des Friedens in Kooperation mit 1219. Deutsche Stiftung für interreligiösen und interkulturellen Dialog e.V. und dem Deutsprachigen Muslimkreis Berlin e.V.herstellen lassen. Das Spiel kann bei 1219 e.V. ausgeliehen werden.

Das „Memory Berliner Gotteshäuser“ wurde angeregt von Kindern der muslimischen KiTA „Regenbogen KidZ“ nach ihren Besuchen in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Tempeln: sie malten die Gotteshäuser und bastelten ein kleines Memoryspiel und Fensterbilder. Motive des nun entstandenen großen Spieles sind Fotos verschiedener Gotteshäuser in Berlin: von der katholischen Franziskanerkirche über die Neue Synagoge bis zum (geplanten) hinduistischen Ganesha-Tempel. Das Spiel soll nach und nach erweitert werden – auch durch die Zeichnungen der Kinder.

Gruppenbild Die Initiator_innen des Spiels

 

 

Kontaktadressen:

  • Interreligiöse Initiative „Religionen auf dem Weg des Friedens“ (Ansprechpartnerin: Dr. Gerdi Nützel, www.religionenaufdemwegdesfriedens.de);
  • 1219. Deutsche Stiftung für interreligiösen und interkulturellen Dialog e.V. (Ansprechpartner: Dr. Thomas M. Schimmel, www.1219.eu);
  • Deutschsprachiger Muslimkreis Berlin (Ansprechpartnerin: Iman Andrea Reimann, www.dmk-berlin.de).